Das Wasserbett bietet schon seit ewigen Zeiten einen einmaligen und herausragenden Schlafkomfort. Diese Art des Schlafens ist nämlich durchaus keine neue Erfindung – nein – diesen Schlafkomfort gab es schon im Altertum. Bereits vor etwa 3000 Jahren war diese Schlafkultur in Persien bekannt. Damals wurden Säcke aus Tierhäuten mit Wasser gefüllt um darauf zu schlafen. Tagsüber legte man diese Matratzen in die Sonne um die Wärme für die Nacht einzufangen und zu speichern. Auch die Griechen und die Römer wussten diesen Schlafkomfort schon zu schätzen, wobei das damals bestehende Wasserbett und seine frühe Art des so genannten „Schwebeschlafes“ ausschließlich dem wohlhabenden Teil der Bevölkerung vorbehalten war. Erst viele Jahrhunderte später, im Jahre 1851, entwickelte der britische Arzt Dr. William Hooper eine medizinische Wassermatratze, die bei verschiedensten Leiden zum Einsatz kam. Hierzu gehörten zum Beispiel Verbrennungen, Gelenk- und Rückenprobleme und besonders das Wundliegen bettlägeriger Patienten. Dr. Hooper entwickelte einen Wasserkern aus Gummi, der in der Mitte dieser Wassermatratze zu finden war. Seine Erfindung wurde damals schon als Patent angemeldet. In der Mitte des 19. Jahrhunderts ging die Wasserbettenproduktion nun sogar in Serie. Doch den endgültigen Durchbruch erreichte diese komfortable Schlafoase erst mit der Erfindung und Entwicklung moderner Kunststoffe und deren spezieller Herstellungsverfahren. Hierzu kam in den 70er Jahren das Vinyl als Ausgangsmaterial zum Einsatz und bereitete damit den Siegeszug in das allgemeine Schlafzimmer ...
Zu den normalen Zubehörteilen eines Wasserbettes gehört in erster Linie ein solider Wasserbettensockel, das so genannte Podest. Er muss eine ganze Menge Gewicht tragen und darf dabei keinen Schaden nehmen. In der Regel liegt die Wassermatratze auf einer stabilen Bodenplatte, die auf ein vorhandenes Bettgestell montiert wird. Gewichtsverteiler unter der Bodenplatte sorgen für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung auf dem Boden. Das wohl wichtigste am Wasserbett ist natürlich die Matratze. Auf ihr erlebt man den einzigartigen, komfortablen Schwebeschlaf. Eine ...
Neben allem angenehmen Schlafkomfort benötigt natürlich auch ein Wasserbett etwas Pflege. Doch der Pflegeaufwand ist vergleichsweise gering. Hierzu zählt unter anderem, das hierzu verwendete entmineralisierte oder entsalzte Wasser in ...